Allgemeine Veranstaltungsbedingungen (AVB)

1. Geltungsbereich
Diese AVB gelten für Seminare, Fachkurse, Fachveranstaltungen, Tagungen sowie andere Veranstaltungen (nachfolgend «Veranstaltungen» genannt), welche von der Equilas AG geplant bzw. durchgeführt werden. Sie regeln die vertragliche Beziehung zwischen der Person, welche sich als Teilnehmer für eine von der Equilas AG geplante bzw. durchgeführte Veranstaltung anmeldet (nachfolgend «Teilnehmer» genannt) und der Equilas AG. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Folgenden nur die männliche Form verwendet, die AVB gelten aber stets gleichermassen für Personen weiblichen und männlichen Geschlechts.

2. Vertragsabschluss
Indem der Teilnehmer sich für die Veranstaltung anmeldet, erklärt er, die AVB gelesen und zur Kenntnis genommen zu haben und damit einverstanden zu sein. Der Vertrag kommt erst zustande, wenn die Equilas AG die Anmeldung für die Veranstaltung bestätigt, wobei der Teilnehmer damit einverstanden ist, dass die Bestätigung per E-Mail an die der Equilas AG bekannt gegeben E-Mail- Adresse erfolgen kann. Die Equilas AG hat das Recht, Anmeldungen abzulehnen, insbesondere wenn die maximale Teilnehmerzahl für die Veranstaltungen erreicht ist. Falls die Equilas AG die Anmeldung des Teilnehmers ablehnt bzw. nicht bestätigt, kommt kein Vertrag zustande.

3. Umfang und Inhalt der Leistung der Equilas AG
Bei Zustandekommen des Vertrags verpflichtet sich die Equilas AG zur Erbringung der auf der Internetseite der Equilas AG publizierten Leistungen in Bezug auf die jeweilige Veranstaltung (z.B. Durchführung der Veranstaltung, Zurverfügungstellen der erforderlichen Unterlagen, entweder in physischer oder elektronischer Form, Kommunikation vor und nach der Veranstaltung).

Die Equilas AG hat das Recht, Inhalte aus fachlichen oder anderen Gründen abzuändern, soweit dadurch der Kerninhalt der Veranstaltung nicht berührt wird. Vorbehalten sind auch Änderungen von Terminplan, Veranstaltungsort und Referenten. Ersatzansprüche zufolge solcher Änderungen sind vollumfänglich ausgeschlossen.

4. Teilnahmegebühr
Mit dem Zustandekommen des Vertrags verpflichtet sich der Teilnehmer zur Zahlung der für die Veranstaltung auf der Internetseite der Equilas AG ausgeschriebenen Teilnahmegebühr.

Die Equilas AG legt die Zahlungsmodalitäten fest (z.B. Zahlung vor der Veranstaltung, Zahlung innert 30 Tagen) und kommuniziert dies auf geeignete Weise. Der Teilnehmer verpflichtet sich, die von der Equilas AG festgelegten Zahlungsmodalitäten einzuhalten.

Die Zahlung der Teilnahmegebühr erfolgt jeweils durch den Teilnehmer bzw. durch dessen Arbeitgeber.

5. Nichtdurchführung der Veranstaltung / ersatzweise digitale Durchführung
Die Equilas AG hat das Recht, die Veranstaltung aufgrund einer zu tiefen Teilnehmerzahl abzusagen. Diesfalls wird dem Teilnehmer die Teilnahmegebühr für die abgesagte Veranstaltung zurückerstattet, sofern er diese bereits bezahlt hat.

Beim Vorliegen ausserordentlicher Umstände (z.B. Pandemie, behördliches Durchführungsverbot, Schliessung des Veranstaltungsorts) hat die Equilas AG das Recht, nicht aber die Pflicht, eine Veranstaltung nur digital durchzuführen und auf die physische Durchführung vor Ort zu verzichten. Einen dahingehenden Entscheid kann die Equilas AG bei Bedarf auch zeitlich unimittelbar vor der Veranstaltung treffen. Falls eine Veranstaltung nur digital durchgeführt wird, hat der Teilnehmer selbst und auf eigene Kosten dafür besorgt zu sein, dass er über ein audiofähiges Gerät mit Internetzugang verfügt, über welches er digital an der Veranstaltung teilnehmen kann. Insbesondere hat der Teilnehmer selbst sicherzustellen, dass sein audiofähiges Gerät die Teilnahme an der digitalen Veranstaltung ermöglicht. Der Teilnehmer verpflichtet sich, die von der Equilas AG festgesetzte Teilnahmegebühr zu bezahlen, wenn die Veranstaltung ausschliesslich in digitaler Form durchgeführt wird.

Kann die Veranstaltung zufolge wichtiger bzw. unvorhersehbarer Gründe nicht durchgeführt werden oder muss sie abgebrochen werden (z.B. wegen Unfall bzw. Krankheit der Referenten, Störungen im öffentlichen Verkehr, einer Pandemie, eines behördlichen Durchführungsverbots oder der Schliessung des Veranstaltungsorts) ist der Teilnehmer verpflichtet, die Kosten für erbrachte Vorleistungen im Hinblick auf die Veranstaltung (z.B. Kosten für nicht stornierbare Essensbestellungen oder Raumreservationen) zu übernehmen.

Der Teilnehmer hat zufolge einer Nichtdurchführung einer Veranstaltung keinerlei Ansprüche gegenüber der Equilas AG, insbesondere haftet die Equilas AG nicht für Auslagen, die der Teilnehmer allenfalls im Hinblick oder im Zusammenhang mit der abgesagten Veranstaltung getätigt hat. Ebenfalls übernimmt die Equilas AG keine Haftung für allfällige Folgeschäden.

6. Abmeldung von der Veranstaltung
Falls der Teilnehmer an der Teilnahme an der Veranstaltung verhindert ist, kann er ersatzweise eine andere Person bestimmen, die an seiner statt an der Veranstaltung teilnehmt (nachfolgend «Ersatzteilnehmer» genannt). Der Ersatzteilnehmer muss beim selben Arbeitgeber tätig sein, wie der Teilnehmer. Im Weiteren gelten für den Ersatzteilnehmer die Bestimmungen der AVB gleichermassen, wie sie für den Teilnehmer gelten. Der Teilnehmer ist verpflichtet, den Ersatzteilnehmer samt dessen Personalien innert angemessener Frist vor der Veranstaltung der Equilas AG zu melden.

Sofern weder der Teilnehmer noch ein Ersatzteilnehmer an der Veranstaltung teilnimmt, verpflichtet sich der Teilnehmer für den Fall, dass er sich 30 bis 14 Tage vor der Veranstaltung abmeldet, zur Zahlung von 50% der Teilnahmegebühr an die Equilas AG. Für den Fall, dass der Teilnehmer sich weniger als 14 Tage vor der Veranstaltung abmeldet, verpflichtet er sich zur Zahlung von 100% der Teilnahmegebühr an die Equilas AG. Für Abmeldungen, die mehr als 30 Tage vor der Veranstaltung schriftlich oder per E-Mail bei der Equilas AG eingehen, wird keine Teilnahmegebühr erhoben.

Bei fehlender Abmeldung oder bei frühzeitigem Abbruch bzw. Verlassen der Veranstaltung wird die gesamte Teilnahmegebühr fällig.

7. Unterlagen zur Veranstaltung
Sämtliche Unterlagen, welche die Equilas AG im Rahmen der Veranstaltung zur Verfügung stellt, sind urheberrechtlich geschützt. Die Vervielfältigung und/oder Weitergabe an Dritte ist ohne ausdrückliche Zustimmung der Equilas AG untersagt. Die Rechte an den Unterlagen verbleiben in jedem Fall bei der Equilas AG.

8. Personenbezogene Daten
Der Teilnehmer ist damit einverstanden, dass seine Daten zur Nutzung und Bearbeitung (z.B. Information zu weiteren Veranstaltungen, Teilnehmerliste) elektronisch gespeichert werden und für Marketingzwecke verwendet werden können. Die Bestimmungen der Datenschutzgesetzgebung werden dabei eingehalten.

9. Fotografien
Der Teilnehmer kann anlässlich der Veranstaltung fotografiert und/oder auf andere Art aufgezeichnet werden (z.B. Bild- oder Tonaufzeichnungen). Das Recht an den Fotografien und/oder anderen Aufzeichnungen liegt bei der Equilas AG. Der Teilnehmer ist damit einverstanden, dass die Equilas AG die Fotografien und/oder Aufzeichnungen für interne oder externe Publikationen (u.a. auch im Internet) verwenden kann.

10. Haftung
Die Equilas AG haftet nicht für Schäden, die unmittelbar oder mittelbar durch ihre Leistungserbringung entstehen, es sei denn, dass diese Schäden durch die Equilas AG oder deren Mitarbeiter vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden. Die Equilas AG übernimmt keinerlei Haftung für Personen und/oder Sachschäden, die während einer Veranstaltung entstehen.

11. Gerichtsstand
Dieser Vertrag unterliegt ausschliesslich dem schweizerischen materiellen Recht unter Ausschluss der Bestimmungen des internationalen Privatrechts und des übrigen Kollisionsrechts. Für Streitigkeiten, die sich aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag bzw. der Veranstaltung ergeben, sind die Gerichte in Bern ausschliesslich zuständig, es sei denn, eine zwingende Rechtsnorm überträgt einem anderen Gericht die ausschliessliche Zuständigkeit.

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News

  • Aus- und Weiterbildungspflichten gemäss FIDLEG

    Gemäss Art. 22 Abs. 1 FIDLEG haben Banken, Vermögensverwalter, Anlageberater und andere Finanzdienstleister sicherzustellen, dass alle ihre Mitarbeitenden über die für ihre Tätigkeit notwendigen Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen verfügen. Diese Bestimmung ist spätestens nach Ablauf der Übergangsfrist am 31. Dezember 2021 einzuhalten. Damit die Mitarbeitenden Finanzdienstleistungen stets FIDLEG-konform erbringen, bedarf es neben einer erstmaligen Ausbildung zusätzlich einer wiederkehrenden Weiterbildung.

    2021-03-23 08:11:35

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  • Zertifizierung des Responsible Officer unter QI und FATCA

    Zertifizierungs- und Prüfpflichten des Responsible Officer unter dem QI-Agreement

    Qualified Intermediaries (QI) haben unter dem Qualified Intermediary Agreement (QI-Agreement) die Pflicht zur Durchführung eines periodischen Reviews durch eine unabhängige Person und eine periodische Zertifizierungspflicht gegenüber der US-Steuerbehörde (Internal Revenue Service / IRS) durch den Responsible Officer (RO) des QI. Diese Pflichten sind für jede Zertifizierungsperiode durchzuführen. Für die meisten Schweizer QI dauerte die erste Zertifizierungsperiode vom 30. Juni 2014 bis 31. Dezember 2017. Die zweite Zertifizierungsperiode dauerte vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2020, weshalb QI im Jahr 2021 wieder einen periodischen Review durchführen sowie die Einhaltung der Pflichten unter dem QI-Agreement bestätigen müssen (periodische Zertifizierung).

    2021-03-23 08:05:24

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  • Das revidierte Geldwäschereigesetz – was kommt auf die Finanzbranche zu?

    Nachdem die Differenzen zum Geldwäschereigesetz (GwG) bereinigt und der National- und Ständerat am 19. März 2021 der Revision des GwG zugestimmt haben, ist klar: Das revidierte GwG wird kommen und die Finanzintermediäre müssen sich auf die neuen verschärften Pflichten einstellen.

    Die strittigen Punkte, wie insbesondere die Unterstellung von Berater/innen (z.B. Rechtsanwälte und Treuhänder) unter das GwG sowie die Senkung des Schwellenwerts für Barbezahlungen im Edelmetall- und Edelsteinhandel, welche fast zu einem Scheitern der Revision führten, hätten die Finanzintermediäre nur sekundär betroffen und sind aktuell nicht mehr vorgesehen. Primär stellen die neuen Pflichten zur Verifizierung der wirtschaftlich Berechtigten und zur regelmässigen Aktualisierung der Belege die Finanzintermediäre vor Herausforderungen mit nicht zu unterschätzenden Kostenfolgen.

    2021-03-23 07:54:56

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  • Revision der Grundlagen zum automatischen Informationsaustausch

    Am 11. November 2020 hat der Bundesrat die Änderungen zur Verordnung über den internationalen automatischen Informationsaustausch in Steuersachen (AIAV) gutgeheissen und entschieden, dass diese zusammen mit den Änderungen des Bundesgesetzes über den internationalen automatischen Informationsaustausch in Steuersachen (AIAG) auf den 1. Januar 2021 in Kraft gesetzt werden.

    Nachfolgend werden die wichtigsten Änderungen des AIAG und der AIAV aufgeführt und der notwendige Handlungsbedarf für die Banken aufgezeigt.

    Angabe der Schwellenwerte in US-Dollar

    Gemäss Art. 10 Abs. 1 AIAG ist der Saldo oder Wert eines Kontos zukünftig in Dollar und nicht mehr in CHF relevant. Aus diesem Grund hat ein meldendes schweizerisches Finanzinstitut zur Bestimmung des Saldos oder Werts eines Kontos, den Saldo unter Verwendung des Kassakurses in Dollar umzurechnen.

    Stockwerkeigentümergemeinschaften

    Art. 3 Abs. 10 AIAG, Art. 7 AIAV und Art. 15 AIAV werden gestrichen. Aus diesem Grund gelten Stockwerkeigentümergemeinschaften und Miteigentümergemeinschaften nicht mehr als nicht meldende Finanzinstitute. Hingegen gelten Konten von Stockwerkeigentümergemeinschaften und von im Grundbuch eingetragene Miteigentümergemeinschaften weiterhin als ausgenommene Konten, sofern sie die weiteren Anforderungen erfüllen.

    Nicht mehr als ausgenommene Konten gelten Konten, die im Ansässigkeitsstaat des Kontoinhabers als ausgenommene Konten gelten.

    Änderungen beim Hausanschriftverfahren

    Sofern ein Finanzinstitut das Hausanschriftverfahren zur Erfüllung der Sorgfaltspflichten anwendet, kann nicht mehr auf die mittels VSB Formular A erfasste Hausanschrift abgestellt werden. Diese Möglichkeit besteht nur noch, sofern zusätzlich ein Beleg eingeholt wird.

    Vorliegen von Informationen und der Selbstauskunft bzw. Eigenerklärung zum Steuerstatus inkl. Steueridentifikationsnummer

    Ein Neukonto darf mit gewissen Ausnahmen nur eröffnet werden, wenn eine Eigenerklärung zum Steuerstatus vorliegt und die nachfolgenden Angaben umfasst:

    • den Namen,
    • die Anschrift,
    • die Staaten der steuerlichen Ansässigkeit,
    • die Steueridentifikationsnummer (TIN) für jeden meldepflichtigen Staat (sofern der Staat eine solche ausgibt) und
    • das Geburtsdatum der Kontoinhaber oder der beherrschenden Person, wenn es sich um natürliche Personen handelt.

    Aufbewahrungspflicht für Unterlagen und Belege

    Finanzinstitute müssen die eingeholten Unterlagen und Belege, die sie zur Erfüllung der Pflichten unter dem AIAG und der AIAV eingeholt haben, gemäss den Vorgaben von Art. 958f OR (das heisst für mindestens 10 Jahre) aufbewahren.

    Anmeldung von Trusts

    Der neue Art. 13 Abs. 4 AIAG sieht vor, dass der Trustee (Treuhänder) einen Trust, welcher als nicht meldendes Finanzinstitut gilt, bei der ESTV anzumelden hat. Der Anmeldung ist der Zusatz «TDT=» hinzuzufügen.

    Im Weiteren wurde in Aussicht gestellt, dass die Wegleitung der Eidgenössischen Steuerverwaltung zum Standard für den automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten Gemeinsamer Meldestandard (AIA-Wegleitung), gestützt auf die Revision der Grundlagen zum AIA, angepasst werden soll.

    2020-12-14 14:56:36

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  • Die Auswirkung der Folgeregulierung der FINMA zum FIDLEG und FINIG für Vermögensverwalter

    Am 12. November 2020 hat die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA ihre Folgeregulierung zum Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) und Finanzinstitutsgesetz (FINIG) verabschiedet. Die Folgeregulierung umfasst eine neue Ausführungsverordnung zum FINIG sowie Anpassungen an den FINMA-Verordnungen und bestehenden Rundschreiben. Ferner wurden drei Rundschreiben aufgehoben. Die Anpassungen treten per 1. Januar 2021 in Kraft, wobei teilweise Übergangsfristen vorgesehen sind.

    2020-12-14 14:44:05

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