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News

  • EU-DSGVO und sein Einfluss auf Schweizer Banken

    Im Mai 2016 trat die europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft. Nach einer Übergangsfrist von 2 Jahren musste diese für betroffene Unternehmen bis zum 25. Mai 2018 umgesetzt werden. Auf Grund der Neuerungen im EU-Datenschutzrecht wird auch das Schweizer Datenschutzgesetz revidiert. Ein entsprechender Entwurf wurde bereits in die Vernehmlassung geschickt und wird nun von den Räten behandelt. Dieses soll die EU-DSGVO als gleichwertiges Pendant umsetzen.

    Für viele Finanzdienstleister stellt sich nun die Frage, ob es bezüglich der EU-DSGVO bereits zum jetzigen Zeitpunkt Handlungsbedarf gibt. Insbesondere, ob die EU-DSGVO von Schweizer Finanzdienstleistern umzusetzen ist.

    Einschlägig ist in diesem Zusammenhang Art. 3 der EU-DSGVO. Gemäss Art. 3 EU-DSGVO müssen nicht in der EU ansässige Datenverarbeiter die EU-DSGVO umsetzen, sofern die Datenverarbeitung im Zusammenhang steht mit

    • in der Union betroffenen Personen Waren oder Dienstleistungen anzubieten (Marktortprinzip) oder
    • das Verhalten zu beobachten, soweit ihr Verhalten in der Union erfolgt (Beobachtung von EU-Kunden)

    Was bedeuten nun vorgenannte Voraussetzungen:

    2018-06-13 15:21:09

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  • Liquiditätsregulierung: Erhebung von Beobachtungskennzahlen ab 31.03.2018

    Der Liquiditätsteil des Reformpakets des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht («Basel III») sieht die Einführung von quantitativen, sich ergänzenden Mindeststandards sowie von qualitativen Anforderungen vor.

    Da ist einerseits die Mindestliquiditätsquote («Liquidity Coverage Ratio», LCR) nach Artikel 12 bis 17f der Liquiditätsverordnung (LiqV) und nach dem überarbeiteten Rundschreiben 2015/2, welche sicherstellt, dass ein Institut in einer Stresssituation aussergewöhnlich hohe Liquiditätsabflüsse über einen Zeithorizont von 30 Tagen auffangen kann. Zum anderen bezweckt eine auf die Bilanzstruktur ausgelegte Refinanzierungsquote («Net Stable Funding Ratio», NSFR), dass ein Institut seine Bilanzaktiven unter Berücksichtigung der zu Grunde liegenden Fristigkeiten nachhaltig refinanziert.

    Das dritte Element, die Liquiditäts-Beobachtungskennzahlen, erfassen spezifische Daten im Zusammenhang mit Mittelflüssen, Bilanzstruktur und lastenfreien Sicherheiten einer Bank sowie mit bestimmten Marktindikatoren.

    2018-06-12 11:50:26

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  • FINMA Rundschreiben 2017/7 «Kreditrisiken – Banken» – Hinweise zur Überarbeitung

    Im FINMA-RS 17/7 «Kreditrisiken – Banken» wurden die Übergangsbestimmungen angepasst (vgl. Rz 568–571), um den Bundesratsbeschluss vom 22. November 2017 nachzuvollziehen. In diesem Zusammenhang wird eine Wiedereinführung der auf der Marktwertmethode basierenden, vorläufigen Basel III Regeln für die Eigenmittelunterlegung von Positionen mit zentralen Gegenparteien für zwei Jahre vorgeschlagen.

    Die Auswirkungen der verlängerten Anwendbarkeit der Marktwertmethode zur Bestimmung der Eigenmittelanforderungen für Kreditrisiken sind durch die Anpassungen auf Stufe ERV vorgegeben. Sie gestattet den interessierten Instituten, den SA-CCR nicht schon per 1. Januar 2018, sondern spätestens am 1. Januar 2020 anzuwenden. Eine Bestimmung nach Marktwertmethode führt in der Regel zu einer tieferen Eigenmittelunterlegung für Derivate im Vergleich zum SA-CCR. Banken der Aufsichtskategorien 1 bis 3 haben die FINMA von der weiteren Anwendung der bisherigen Marktwertmethode unter Angabe der Auswirkungen auf die Leverage Ratio in Kenntnis zu setzen. Kleine Banken der Aufsichtskategorien 4 und 5 sind von dieser Informationspflicht an die FINMA befreit.

    Schlussfolgerung:

    Die Übergangsbestimmungen des bisherigen Rundschreibens 17/7 mussten aufgrund der am 22. November 2017 verabschiedeten Bestimmungen der Eigenmittelverordnung angepasst werden. Neu muss der SA-CCR nicht schon per 1. Januar 2018 umgesetzt werden, sondern es kann von einer maximal 2-jährigen Übergangsfrist bis 31. Dezember 2017 Gebrauch gemacht werden.

    Dokumentation

    2018-03-14 07:57:53

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