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Fachkurs Früherkennung von Kreditrisiken und Einleiten von geeigneten Massnahmen

Dienstag, 5 Nov 2024 – Mittwoch, 6 Nov 2024

08:30 – 17:30

Kreditrisiken werden in Boomphasen angezogen und zeigen sich, wenn sich die Rahmenbedingungen verschlechtern. Dann kann es jedoch zu spät sein, um geeignete Massnahmen einzuleiten. Ziel dieses Seminars ist es, verbreitete Ursachen, die zu Krisen führen und Signale, die auf eine sich verschlechternde Entwicklung hinweisen, frühzeitig zu kennen und basierend darauf geeignete Präventiv- und Sofortmassnahmen einzuleiten resp. die Kreditüberwachung anzupassen.

Inhalt

  • Ursachen, die zu Krisen führen (Sensibilisierung)
  • Signale, die auf eine sich verschlechternde Situation hinweisen (Früherkennung)
  • Die wesentlichen Fragestellungen für die Früherkennung von Risiken (Kommunikation)
  • Massnahmen zur Vermeidung von Kreditverlusten und Anpassung der Kreditüberwachung (Handeln)
  • Frühwarnklauseln in Kreditverträgen (Prävention)
  • Umgang mit Covid-19-Krediten (bei Bedarf)
  • Frühwarnsysteme von Banken: Stand, Trends (Erfahrungsaustausch)
  • Veranschaulichung aller Themen an Praxisfällen des Referenten (Erleben)

Zielgruppe

Mitarbeitende aller Stufen, die bei der Finanzierung von KMU involviert sind.

Teilnehmerzahl

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt und beträgt in der Regel zwischen 9 und 15 Personen, damit der fachliche Austausch sowie die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden berücksichtigt werden können. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt.

Zertifikat

Alle Teilnehmenden erhalten ein SAQ-akkreditiertes Zertifikat (Credits: 16), welches als Ausbildungsbestätigung gegenüber Aufsichtsbehörden, Prüfgesellschaften etc. dient.

Kursort

Central Plaza Hotel
Central 1
8001, Zürich

Teilnahmegebühr

CHF 1700.00
(inkl. elektronische Kursunterlagen und Verpflegung / exkl. MWST)
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News

  • Anforderungen an eine adäquate GwG-Risikoanalyse

    Die FINMA verlangt gestützt auf Art. 25 Abs. 2 GwV-FINMA, dass Finanzintermediäre eine Risikoanalyse unter den Aspekten der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung erstellen und deren periodische Überprüfung sicherstellen. Daraus ergibt sich die Pflicht die Geldwäschereirisiken, denen ein Finanzintermediär ausgesetzt ist, zu identifizieren, erfassen, analysieren und bemessen. Dies beinhaltet ebenfalls die Festlegung einer Risikotoleranz mit Schwellenwerten. Zur Umsetzung müssen sich die Betroffenen vertieft mit der Struktur ihrer Geschäftsbeziehungen und den Risiken, denen sie ausgesetzt sind, auseinandersetzen.

    2024-03-19 15:05:30

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  • Compliance-Risiken als Teil der operationellen Risiken

    Hintergrund

    Die Bedeutung von Compliance und Risikomanagement wurde insbesondere durch die Bankenkrise im Frühjahr 2023 offenkundig. Im Bericht der FINMA «Lessons Learned aus der CS-Krise» werden vor allem auch Schwächen im Kontrollumfeld und im Risikomanagement als Ursachen des Scheiterns der CS angeführt: «Die Probleme der CS materialisierten sich in diversen Geschäftsbereichen und Risikotypen. Praktisch in allen Fällen spielten gravierende Mängel im Risikomanagement eine Rolle.»

    Der Stellenwert eines adäquaten und unabhängigen Kontrollumfeldes der Bank wird zudem im aktuellen «Risikomonitor 2023» der FINMA bekräftigt, indem sie schreibt: «Der Compliance-Rahmen einer Bank muss mit dem Risikoappetit Schritt halten. Hierbei spielt unter anderem die jährliche Risikoanalyse eine zentrale Rolle. Ein Finanzinstitut muss nicht nur stetig im Blick haben, ob die Risiken, die es auf sich nimmt, tatsächlich seiner jeweiligen Geschäftstätigkeit entsprechen, sondern auch sicherstellen, dass diese mit Kontrollmechanismen effektiv begrenzt werden.»

    2024-03-19 15:03:38

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  • Unterschiedliche Quellen zur Definition von Risikoländer in Bezug auf Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung

    Finanzintermediäre haben gestützt auf Art. 13 der Geldwäschereiverordnung der FINMA (GwV-FINMA) Risikoländer in Bezug auf Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung zu definieren. Die Risikoländer sind insbesondere von grosser Bedeutung im Zusammenhang mit der Erkennung von Geschäftsbeziehungen mit erhöhten Risiken (GmeR) oder Transaktionen mit erhöhten Risiken (TmeR).

    Es obliegt grundsätzlich den Finanzintermediären in ihren internen Weisungen zu definieren, welche Länder als Risikoländer gelten und somit auf ein erhöhtes Risiko in Bezug auf Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung hindeuten. Risikoländer können per se eine GmeR oder eine TmeR auslösen oder zusammen mit einem weiteren von dem Finanzintermediär definierten Risikokriterium.

    Um die Risikoländer festzulegen, können die Finanzintermediäre auf unterschiedliche Quellen zurückgreifen.

    2024-03-18 11:27:06

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  • Grundzüge von Sustainable Finance

    Die Schweiz hat sich zum Ziel gesetzt, mittels gezielter Massnahmen die Klimaerwärmung zu entschleunigen. Bei der Verfolgung dieses Ziels sind nebst den Massnahmen in der Realwirtschaft auch Finanzflüsse und Finanzierungsoptionen von zentraler Bedeutung. Durch die Intervention der Gesetzgebung soll ein Finanzplatz entstehen, der eine nachhaltige Realwirtschaft fördert.

    Der Begriff Sustainable Finance oder auch nachhaltiger Finanzplatz bezeichnet den Einbezug von Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekten (ESG-Aspekte) bei den Entscheidungen und Dienstleistungen von Finanzmarktakteuren. Das bedeutet, dass die Finanzmarktakteure die ESG-Aspekte in den Prozessen, Standards und Normen sowie bei Produkten und Investitionsentscheiden berücksichtigen. Diese Berücksichtigung soll zu langfristigeren Investitionen in nachhaltige, wirtschaftliche Aktivitäten und Projekte führen.

    2023-12-12 08:29:33

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  • Risikopolitik als Aufgabe des Verwaltungsrats

    Risikopolitik als Aufgabe des Verwaltungsrats: Identifikation, Messung, Bewirtschaftung und Überwachung von Risiken anhand des Beispiels der Geldwäschereirisikoanalyse

    Eine der wesentlichsten Aufgaben eines Verwaltungsrats besteht darin, die Geschäftsstrategie festzulegen und die Risikopolitik sowie die Grundzüge des institutsweiten Risikomanagement der Bank zu definieren. Dabei müssen gemäss «Rundschreiben 2017/01 Corporate Governance – Banken» der FINMA entsprechende Reglemente durch den Verwaltungsrat verabschiedet werden, welche für ein wirksames Risikomanagement und Steuerung der Gesamtrisiken sorgen.

    2023-12-12 08:23:21

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