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Fachkurs GwG Advanced

Donnerstag, 28 Nov 2019

09:15 – 16:30

Im Fachkurs GwG Advanced werden anspruchsvolle Fragestellungen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung mittels Theorie und Praxisfällen vertieft thematisiert. Ziel der Veranstaltung ist, dass die Teilnehmenden detailliertes Wissen über die Bestimmung zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung erlangen, potenzielle Gefahren erkennen und auch schwierige Fälle in der Praxis meistern können. Die Teilnehmenden können vorgängig eigene Praxisfälle und Fragen einreichen, welche nach Möglichkeit im Fachkurs besprochen werden.

Inhalt
• Überblick über zentrale Pflichten bei der Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung und Repetition der Grundkenntnisse.
• Umgang und Beurteilung von Geschäftsbeziehungen und Transaktionen mit erhöhten Risiken.
• Politisch exponierte Personen und die Auswirkungen auf andere Geschäftsbeziehungen.
• Erkennung von verbotenen Geschäftsbeziehungen und Vermögenswerten.
• Umgang mit zweifelhaften Geschäftsbeziehungen und Verhalten bei inkriminierten Vermögenswerten sowie nach erstatteter Meldung an die MROS.
• Der Umgang mit dem qualifizierten Steuervergehen in der Praxis.
• Anspruchsvolle Praxisfälle und Fälle der Meldestelle für Geldwäscherei.

Zielgruppe
Der Fachkurs richtet sich an Legal & Compliance Officer sowie Mitarbeitende aller Stufen, welche ihre Kenntnisse im Bereich Geldwäscherei vertiefen, weiterentwickeln und den Umgang mit anspruchsvollen Fällen in der Praxis erlernen möchten. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung setzt Grundkenntnisse zum GwG voraus.

Teilnehmerzahl
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt und beträgt in der Regel zwischen 6 und 12 Personen, damit der fachliche Austausch sowie die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden berücksichtigt werden können. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt.

Zertifikat
Alle Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat, welches als Ausbildungsbestätigung gegenüber Aufsichtsbehörden, Prüfgesellschaften etc. dient.

Kursort

Hotel Amaris
Tannwaldstrasse 34
4600, Olten

Teilnahmegebühr

CHF 820.00
(inkl. Verpflegung und Kursunterlagen / exkl. MWST)

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News

  • Teilrevidierte Geldwäschereiverordnung-FINMA und neue VSB 20

    Per 1. Januar 2020 wird die teilrevidierte Geldwäschereiverordnung-FINMA (GwV-FINMA) sowie die neue Vereinbarung über die Standesregeln zur Sorgfaltspflicht der Banken (VSB 20) in Kraft treten. Die regulatorischen Änderungen stellen Finanzintermediäre vor zahlreiche neue Regelungen wie die Abklärungspflichten bei Sitzgesellschaften, neue (zwingende) Kriterien bei Geschäftsbeziehungen bzw. Transaktionen mit erhöhten Risiken (GmeR bzw. TmeR), Risikoanalyse betreffend relevante GmeR-Kriterien unter Berücksichtigung der Geschäftstätigkeit, neue Schwellenwerte bei Kassageschäften und verkürzte Fristen bei der Erfüllung der Dokumentationsfristen, um nur einige Neuerungen zu nennen.

    Zusätzlich befindet sich das Geldwäschereigesetz in Revision und die dazugehörige Botschaft wird noch in diesem Jahr erwartet. Mit einem Inkrafttreten des revidierten Geldwäschereigesetzes ist jedoch nicht vor Anfang 2021 zu rechnen.

    2019-06-26 11:01:40

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  • Whistleblowing

    Das Parlament hat in der Sommersession 2019 den Vorschlag des Bundesrats für eine gesetzliche Verankerung zum Schutz von «Whistleblower» verworfen. Obwohl das Bedürfnis zum Schutz von «Whistleblower» erkannt wurde und mittlerweile zahlreiche andere Länder diesbezügliche Vorschriften vorsehen, war das Gesetzespaket des Bundesrats für die eidgenössischen Räte zu kompliziert.

    Auch wenn der Schutz von «Whistleblower» vorläufig nicht gesetzlich geregelt wird, besteht bereits heute eine höchstrichterliche Rechtsprechung durch das Bundesgericht, wonach Arbeitnehmer Unregelmässigkeiten an die Öffentlichkeit tragen können, ohne Verurteilung wegen Verletzung von Amts-, Geschäfts- oder Berufsgeheimnissen befürchten zu müssen.

    2019-06-26 10:54:31

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  • Offenlegung Zinsrisiken

    Nachdem das Datum des Inkrafttretens der Offenlegungsvorschriften gemäss FINMA-RS 2016/1 kritisiert worden war (s. Anhörungsbericht «Basel III: Revision von Rundschreiben zu Zins- und Kreditrisiken, Eigenmitteln und zugehörigen Puffern sowie Offenlegung»), hat die FINMA den Banken eine Verlängerung der Frist für die Offenlegung der Zinsrisiken gewährt. Statt einer Offenlegung per 31.12.2018 können die im FINMA-RS 2016/1 erwähnten Tabellen zu den Zinsrisiken als ausserordentliche Offenlegung per Stichtag 30.06.2019 veröffentlicht werden. Diejenigen Institute, welche von dieser Fristverlängerung Gebrauch machen, müssen somit die folgenden Tabellen erstmals per 30.06.2019 veröffentlichen:
      • IRRBBA Ziele und Richtlinien für das Zinsrisikomanagement des Bankenbuchs
      • IRRBBA1 Quantitative Informationen zur Positionsstruktur und Zinsneufestsetzung
      • IRRBB1 Quantitative Informationen zum Barwert und Zinsertrag
    2019-06-25 14:01:13

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  • Umsetzung Kleinbankenregime

    Die FINMA will die Risikoorientierung und die Proportionalität ihrer Aufsicht verstärken. Dazu hat sie seit Mitte 2018 eine Pilotphase gestartet, in der Institute der Aufsichtskategorien 4 und 5, welche überdurchschnittlich kapitalisiert und mit hoher Liquidität ausgestattet sind, von einer reduzierten Komplexität für spezifisch ausgewählte aufsichtsrechtliche Themen profitieren können. Ebenfalls in diesem Rahmen ist für solche Institute eine geringere aufsichtsrechtliche Intervention durch die Prüfgesellschaften realisiert worden. Das entsprechende Rundschreiben wurde teilrevidiert und ist seit 1.1.2019 in Kraft. Diese beiden Massnahmen sollen zu einer Fokussierung der Aufsicht auf die wesentlichen Risiken in der Branche führen und die kleinen Institute regulatorisch entlasten.

    2019-03-25 14:29:31

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